Stadtgeschichten als Buch

Am Anfang war ja bekanntlich das Wort. Ein gesprochenes Wort voller Kraft. Wenn man es aufschreibt, wird es noch viel stärker. Ein Gedanke wird ausgesprochen und materialisiert sich in der Welt. So entsteht etwas Neues.

Wer hält nicht gerne ein Buch in der Hand? Ein Buch ist ein treuer Begleiter, er passt sogar in die Tasche. Sie können sich mit einem Buch ans Fenster setzen, Tee trinken, das Wetter anschauen und dicke Socken anhaben. Sie können in einer Berghütte am Kamin sitzen und fühlen, wie das Gesicht vom Schneespaziergang noch glüht, während Sie lesen und sich in den Kissen zurücklehnen.

Sie können im Schatten eines Kirschbaumes auf einer Decke liegen und den sanften Frühlingswind in den Haaren fühlen. Im Sommer auf dem Strand, während die Brandung die Stille um sie herum einrahmt. Ein Buch ist immer gut. Vor allem, wenn es Kurzgeschichten sind, die keine komplizierten Handlungen darstellen, sondern Emotionen wecken, ein Erkennen. Geschichten, die Sie berühren. So können Sie immer dort, wo Sie gerade sind, kurz abtauchen und eine Auszeit nehmen, ganz für sich. Oder Sie lesen jemandem etwas vor. Eine Kurzgeschichte im Park, auf der Fähre, beim Kaffeetrinken, auf der Bettkante. Eine Geschichte, die der Anfang sein kann von einem Ausflug in eine andere Welt, von etwas Neuem, das gleichzeitig so vertraut ist.

Kennen Sie das wunderbare Gefühl nicht? Falls Sie es vergessen haben, sollten Sie es mal wieder tun. Sie öffnen das Buch, sie setzen sich hin. Sie lesen.